

1914 – 1946
Anfänge
Die erste Deutsche Schule in Peking beginnt ihren Unterricht am 16. Februar 1914 in einer Militärbaracke auf dem Stützpunkt der Kaiserlichen Marine-Infanterie, unweit der Deutschen Gesandtschaft.
Nach dem Ende des Ersten Weltkriegs wird der Schulverein auf Betreiben der alliierten Siegermächte zunächst aufgelöst, bereits 1920 allerdings erneut gegründet. Auch dank junger Lehrer aus Deutschland kann das Unterrichtsniveau auf deutschen Standard gehoben werden, 1928 wird erstmals eine Abschlussprüfung für die Klasse 10 abgehalten. Nach 1933 setzt die Schule unter veränderten ideologischen Vorgaben ihren Lehrbetrieb fort. Die deutsche Kapitulation 1945 bedeutet mittelbar auch das Ende der Schule. Sie wird im November 1945 von der alliierten Militärkommission geschlossen, die verbliebenen deutschen Staatsangehörigen werden im Frühjahr 1946 ausgeschifft.







